elisabeth masé
                        
                     
 
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  Das Bild als Raum
Stefan Brams; Neue Westfälische

Der Kunstverein Oerlinghausen zeigt Elisabeth Masés "Monuments"

Neue Westfälische, 15.12.2009

Oerlinghausen. Was für ein Zusammenspiel zwischen Raum und Malerei. Da ist die Alte Synagoge Oerlinghausens, deren architektonische Klarheit innehalten lässt. Und da sind die sechs großformatigen, surrealen Bilder der Bielefelder Künstlerin Elisabeth Masé, die sie unter dem Titel "Monuments" im Hauptraum der Synagoge arrangiert hat. Geheimnisvolle Bilder, die den Raum verwandeln und überreal erscheinen lassen.

Elisabeth Masé malt eigentlich Portraits. Doch der Blick des Besuchers wandert nicht sogleich auf die Gesichter, denn die Malerin umgibt die Portraitierten, wie zum Beispiel den Basler Kunsthändler und Museumsbegründer Ernst Beyeler, mit Räumen, die von geheimnisvollen Dingen besiedelt sind. Sie bannen den Blick des Betrachters – zunächst. Was hat der Adler im Bild "Das 20. Jahrhundert" zu suchen? Warum trägt er eine afrikanische Skulptur in seinen Klauen? Wieso regnen bunte Matisse-Formen ins Bild? Geheimnisvolle Chiffren, die bannen. Und dann sind da die Portraitierten selbst. Auch sie verstören. Nichts ist im Lot.

Ernst Beyeler hat in "Bild des 20. Jahrhunderts" ein überlanges rechtes Bein und das linke Bein scheint ab dem Knie amputiert. Er sitzt auf einem nur sikzzierten Sofa, das abzuheben scheint. Sein Gesicht wirkt müde, der Welt entrückt. Alles scheint zu schweben, bleibt Geheimnis, Chiffre. Ähnlich geheimnisvolle Portraits liefert Masé in ihren Bildern "Am Ende des Anfangs" (2007) "La Valse" (2008), "Poet" (2008) "Bravo" (2009) sowie "Rita, Richard & Marcel" (2009) ab. Kunstkritiker Hans-Joachim Müller spricht von Masés Portraitkunst als "glühender Konstruktion" und betont: "Das ist neu". In Oerlinghausen kann das Neue entdeckt werden.