elisabeth masé
                        
                     
 
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  Im Schutz des Mantels
Burgit Hörttrich

Di., 30.10.2018 Westfalen Blatt - Bielefeld -

Tanz-Netzwerk Dansart und Künstlerin Elisabeth Masé kooperieren für Festival in Bielefeld

Bielefeld (WB). Zum 18. Mal findet vom 9. bis 11. November die »Biennale Passages« des Dansart- Tanznetworks statt, zum ersten Mal in Kooperation mit einer bildenden Künstlerin: Elisabeth Masé und die Tchekpo Dance Company stellen bei einer Ausstellung und einer Tanzperformance einen besonderen Mantel in den Mittelpunkt.
Elisabeth Masé ließ bereits für das Projekt »Das Kleid« Geflüchtete und Einheimische einen Stoff besticken – in Bielefeld. »Der Mantel« entstand in Benin, 27 Beteiligte stickten in den Stoff das, was sie, so Elisabeth Masé, »schützenswert finden«. Sie habe sich inspirieren lassen von der Schutzmantel-Madonna.

Archaische Rituale

Im Zentrum stehe die Gleichbehandlung verschiedener Disziplinen und Kulturen, das Aufeinandertreffen archaischer Rituale wie dem Voodoo auf zeitgenössische Kunst. Die Sticker seien Männer verschiedener Kulturen und Konfessionen gewesen, die aus dem roten Mantel ein Gemälde gemacht hätten. Elisabeth Masé sagt, alle 27 Beteiligten seien mit dem Mantel fotografiert worden: »Alle mit geschlossenen Augen, einem Ausdruck von Vertrauen.«
Die Tchekpo Dance Company entwickelte nach der künstlerischen Konzeption von Elisabeth Masé eine 60- minütige Tanzperformance, die Musik stammt von Valentin Masé und der Super Wetche Company.

»Jeder erlebt doch Liebe, Geburt, Tod«

Elisabeth Masé plant, einen weiteren Mantel von Geflüchteten und Einheimischen in Europa – wahrscheinlich in Berlin und in Italien – besticken zu lassen. Sie ist überzeugt, dass sich die Geschichten ähneln: »Jeder erlebt doch Liebe, Geburt, Tod.«
Tchekpo Dan Agbetou und Ulla Agbetou betonen, noch nie zuvor sei es so schwierig gewesen, die »Biennale Passages« zu organisieren. Der Grund: Es sei für die Tänzer aus Afrika extrem kompliziert, Visa zu bekommen. Ulla Agbetou: »Trotzdem haben wir ein Programm auf die Beine gestellt.« Beteiligt sind unter anderem Akteure aus Benin, Kongo, Deutschland, Brasilien, Polen, Togo, Tunesien, der Elfenbeinküste und Belgien.
Brücke zwischen Europa und Afrika
Wichtig seien zum einen die Performances selbst, zum anderen aber auch, die Tänzer aus verschiedenen Ländern miteinander in einen Dialog treten zu lassen. Ulla Agbetou: »Die Compagnien kommen nicht nur zu ihrem Auftritt, sondern bleiben die drei Festival-Tage in Bielefeld.« Die »Biennale Passages« solle eine Brücke schlagen zwischen Europa und Afrika, wünschen sich die Veranstalter, die unterstützt werden vom Kulturamt und dem Kulturministerium des Landes NRW.

WestfalenBlatt, Artikel