elisabeth masé
                        
                     
 
DER MANTEL

DER MANTEL / THE CLOAK

DER MANTEL

Art Dubai Contemporary 2018

DARK DAYS IN PARADISE, 2018

DARK DAYS IN PARADISE, 2018

AMERIKA. GIVE ME A REASON TO LOVE YOU, 2017

Trieste Contemporanea/Studio Tomaseo, 2017

Kunsthalle Bielefeld, 2017

Bielefelder Kunstverein, 2017

Galerie Katharina Maria Raab, Berlin, 2017

Galerie Katharina Maria Raab, Berlin, 2016

Galerie oqbo, 2014

Autorenlesung, 2013

KF Künstlerinnenforum e.V. , 2013

Ausstellungsraum Buchkunst Kleinheinrich, 2013

Autorenlesung, 2011

Galerie Van Laak-Bérenger, 2011

Kunst Raum Riehen, 2010

Kunstverein Oerlinghausen, 2009

Museum Marta Herford, 2007

Kunstverein Bielefeld, 2007

Kunsthalle Bielefeld, 2007

Neuchâtel, Musée d'Art et d'Histoire, 2000


 
DER MANTEL

Werkstatt und Performance, partizipatives Kunstprojekt

2. August 2018. Ort: Ouidah, Benin, Westafrika

Elisabeth Masé in Kooperation mit:

Tchekpo Dan Agbetou, Tanz/Choreografie, Benin, Bielefeld
Voodoo Percussionists and Embroidery Artists, Ouidah, Benin
Valentin Mase, Techno, Berlin
DER MANTEL


Das Projekt setzt ein Zeichen für menschliche Teilhabe und partizipative Wertschätzung fremder Kulturen mit dem ausdrücklichen Thema Schutz.

Männer unterschiedlicher Konfessionen versammeln sich auf dem Dorfplatz zu einem runden Kreis und besticken mit selbstentworfenen Motiven einen roten, kreisrunden Schutzmantel aus schwerem Leinen, der zu einem sozialen Gemälde wird. Sie thematisieren, was aus ihrer Sicht schützenswert ist. Alle tragen einen Anzug in der Farbe des ockergelben Stickgarns. Die Bevölkerung wird eingeladen, eigene Wünsche (Schutz der eigenen Kinder, der Tiere, der Natur ect.) in Auftrag zu geben. Anschließend entwickelt eine Tanzgruppe aus jungendlichen Tänzern eine Choreografie zum Thema Schutz unter Verwendung des gemeinsam bestickten und mit Schutzgedanken und persönlichen Geschichten "aufgeladenen" Mantels. Auch die Tänzer und das gesamte Organsiationsteam inklusive der Künstlerin und des Choreografen tragen Kostüme in der selben Farbe wie die Sticker.

Der besondere Reiz des Projekts liegt in der Gleichzeitigkeit und Gleichbehandlung verschiedener Disziplinen und Kulturen. Die zeitgenössische Idee trifft sich mit archaischen Ritualen. Bewegung interagiert mit statischen Bildern. Voodoo trifft auf Techno, modernes Ballet auf afrikanischen Ritualtanz. Angestrebt wird ein partizipativer Dialog zwischen verschiedenen Ausdrucksformen. Unterschiedliche Aspekte verbinden sich und erzeugen eine kreative Wechselwirkung. Ein interdisziplinäres Labor entsteht, jeder lernt vom anderen. Die kollektiv bestickten Schutz-Mäntel werden zu anthropologisch neuartigen Gesten von sozialem Einfluss. Es geht um ein politisches Statement gegen Ungerechtigkeit in hierarchisch organisierten Welten.